Anatomie Fisch mit Position von Gehirn und Herz

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Schnittanatomie Fisch für tierschutzgerechte Tötung

Präparat der Anatomie eines Fisches. Das anatomische Lehrplastinat zeigt relevante anatomische Details wie die Position von Gehirn, Herz, Schwimmblase, Rückenmark, Flossen, Kiemen, etc. Unter dem Gesichtspunkt des Tierschutzes ist die Kenntnis der Lage von Gehirn und Herz wichtig, da nur so unnötige Leiden bei der Tötung von Fischen mittels Betäubungsschlag und Herzstich vermieden werden könnnen. Der Einblick in die Größe und Lage der Schwimmblase macht zudem klar, wie es beim sogenannten Barotrauma der Fische zum Heraustreten der Augen aus den Augenhöhlen und dem Aufblähen des Bauches kommt, wenn diese schnell aus großen Tiefen an die Wasseroberfläche gezogen werden. Am wichtigsten ist jedoch das generelle Verständnis, wie komplex und faszinierend selbst Fische und andere vermeintlich “einfache” Organismen aufgebaut sind. Dies führt zu mehr Respekt im Umgang mit Lebewesen. Dieser Bild kann als Fotodruck erworben werden im plastination shop. Auch finden Sie zahlreiche echte anatomische Plastinate und Fotodrucke beiwww.plastination-shop.com

Plastination 2.0 beim Kongress des Verbands Europäischer Veterinäranatomen (EAVA)

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Die Verwendung von Plastinaten an Schulen, Museen und anderen Institutionen war das Thema eines Vortrags von Dr. Christoph von Horst beim Congress der EAVA in Stara Zagora (Bulgarien). Anatomen aus ganz Europa, den USA, Südamerika, Neuseeland und Australien informierten sich darüber, wie Plastinate an die Bedürfnisse eines größeren Nutzerkreises angepasst werden können. Das Spannungsfeld von Ästhetik und wissenschaftlichem Anspruch spielte dabei eine Hauptrolle. Co-Author der Präsentation war der Präsident des Weltverbandes der Veterinäranatomen Prof. Dr. Robert Henry. Henry und von Horst präsentierten auch gemeinsam ein wissenschaftliches Poster, in dem Änderung der offiziellen veterinäranatomischen Nomenklatur (Nomina Anatomica Veterinaria) in Bezug auf die Kieferhöhle des Pferdes vorgeschlagen werden.

Dr. Gunther von Hagens plastiniert “gekreuzigten Jesus”

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Wie die Augsburger Allgemeine Zeitung am 11. April 2012 berichtet, hat Dr. Gunther von Hagens einen gekreuzigten Jesus als Plastinat bzw. kombiniertes Knochen- Gefäßausgusspräparat angefertigt. Das Korrosionspräparat soll nun angeblich über die Alpen bis nach Rom getragen werden. Weitere Informationen unter http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Gunther-von-Hagens-Jesus-am-Kreuz-als-letztes-grosses-Werk-id19564271.html.

In dem Online-Artikel wird auch das Bild des Plastinats “Sitzender Akt” des umstrittenen Plastinators gezeigt, in dem ein Paar beim Liebesakt plastiniert gezeigt wird. Die Stadt Augsburg hatte die Präsentation des “Sex-Plastinats” im Rahmen der Körperwelten Ausstellung einst untersagt. Die Augsburger Allgemeine Zeitung hatte in der Vergangenheit auch bereits über die von mir selbst hergestellten Tierplastinate  ausführlich berichtet.